Liste allgemeiner Technik

Hyper-Gate

Der Durchmesser einer Hyper-Gate Kugel beträgt 30 Meter. In diesem Raum ist neben der eigentlichen Transmitter-Zelle die Quarantänestation untergebracht, in der jeder Ankömmling eine Woche interstellarer Standardzeit verweilen muss. (Die Hygienevorschriften sind auch der Grund für das unbekleidete Reisen). Medienräume sorgen während dieser Zeit für Kurzweil. Die innerste Transmitter-Zelle, die sozusagen auf Reisen geht, hat immer einen Durchmesser von akkurat 6 Meter.
Die Funktion des Hyper-Gates basiert auf Faltungswellen in den einzelnen Raumblasen. Von einem Hyper-Gate kann immer nur ein ganz bestimmtes zweites Gate angesteuert werden. Denn die Berechnungen für die Faltung sind extrem komplex. Der Weltenraum wird innerhalb dieser 6-Meter-Kugel solange gekrümmt, bis Startpunkt und Ziel übereinander liegen.

Hyper-Gates sind stets zur Hälfte im festen Gestein verankert.
Ausnahme: Paradiese, hier liegt die Kugel eingebettet in der 230 Meter dicken, beständigen Algenschicht. Im Inneren ist die Kugel schneckenförmig aufgebaut.
Um Hyper-Gates von einem Pionier-Sternenschiff aus der Umlaufbahn auf einen Planeten zu platzieren, sind die Kugeln kurzfristig weltraumfähig. Die äußere Ummantlung kann bis zu Tausend Grad Celsius als Hitzeschild dienen.
Um allen Unbefugten (Nichthumaniden) den Eintritt zu erschweren, sind drei Drehteller so einzurichten, dass sich nur für Menschen schlüssige Bilder ergeben. Die erste Drehscheibe ergibt bei richtiger Drehung eine einfache Wellenlinie, das zweite Rad ein weibliches Gesicht, und die dritte Platte ein nacktes Paar, das sich an der Hand hält Um Zufällen vorzubeugen, wird zusätzlich die Eingabe der Zahl des Lebens verlangt (pi). Das erfolgt über ein Zahlenschloss in der Mitte der Eingangsplatte. Dieses Prozedere ist bei allen 52 Hyper-Gates gleich. Für den Fall eines Holocaust ist die Energieversorgung mit Langzeitakkus gewährleistet (30.000 Jahre bei angenommener Idealtemperatur von 20 Grad).

Adler-Mini Version 7.2

organisch. Jays Flieger zur Erde. Werft und Anlagenbau: Bloom & Voss System Engineering Corps.
Einsitziger Raumgleiter, 8 m lang. Ausgestattet mit Schlafkoje für künstliches Tiefenkoma.
Antrieb: Loop-Quantengravitator der sich an den Superstrings des Universums entlang hangelt. Zwar eine alte Sublight-Technik, aber bewährt und billig. Unter Umständen kann ein Raumgleiter damit neunzig Prozent der Lichtgeschwindigkeit erreichen!

Funktionsjacke
halb organisch.
Sonnenbrille
organisch. Die Brille verschärft den Blick. Stereofone Fotos und Videos sind möglich. Bei einem bestimmten Gehirnimpuls wird die Aufnahme ausgelöst. Die Brillenauge ist auf den Gedanken KLICK, KLACK voreingestellt.
Material-Konverter
gezüchtetes organisches DNS-Wesen. Er sieht aus wie das Mittelstück eines Delphins. Es kann Atome x in Atome y umwandeln. Als Ausgangsmaterie eignen sich Mineralien, bedingt aber auch organische Stoffe.
Projektor 

organisch, projiziert Filme, Spiele, Lehrgänge dreidimensional über beliebigen Hintergrund. Entweder massiv oder transparent.

Für aktive Sequenzen können sich virtuelle Objekte oder Figuren manifestieren.

Jays Messer
keramisch.
Chamäleon-Zelt 
organisch. Im Transportzustand hat es die Größe etwa eines Olivensteins, aufgebaut ergibt sich eine Igluform.
Das Zelt hat eine Lunge, die Sauerstoff atmet und Überdruck für die Stabilität aufbaut. Um das Zelt zu entfalten, lässt man den Kern einfach zwischen den Handflächen kreisen.
Die Zeltoberfläche kann sich dem Hintergrund anpassen. Unter der reißfesten Oberhaut liegen drei optische Hautzellentypen übereinander. Die oberste Schicht ist für Farbpigmente zuständig, die mittlere Schicht fügt schwarze Konturen hinzu und die unterste Schicht spiegelt die seitliche Umgebung wieder.
Der Eingang wird per Gedankenübertragung verschlossen und geöffnet.
Leuchtdiode
organische Bio-Plasma-Leuchten. Auch hier reicht ein leichtes Händerubbeln für die Energie-Zufuhr aus.
Bewegungsmelder 
organischer Brummwarner, der auf Bewegung, Temperatur- oder Lichtschwankung reagiert.
Zaubermaltafel
organisch. Unten am Rand werden Farben und Pinselstärken ausgewählt. Es ist egal, ob man Finger oder einen Stock zum Malen nimmt. Man kann das Bild dreidimensional von der Tafel aufstehen lassen, um es von allen Seiten zu bearbeiten oder zu betrachten.
Generationenschiff der DORA-Klasse
oder Sternenschiff. Länge 96 Kilometer, Breite im oberen Bereich 20 Kilometer. Es war eines der größten Fahrzeuge, die der Mensch je gebaut hatte. Und man hatte damals tatsächlich für den Bau Material aus dem Erdboden genommen. Eisen, Silikon, Edelmetalle!
Der obere Teil ist ein riesiger kegelförmiger Kragen, der sich mittels magnetischer Felder zu einem Bussard-Kollektor auf eintausend Kilometer erweitern kann. Mit diesem Trichter sammelt das Sternenschiff geladene Teilchen wie Wasserstoffatome aus dem All ein. Je höher die Geschwindigkeit ist, umso mehr Atome kann der Kollektor einfangen.
Unter dem Trichter liegen rund um den sechs Kilometer breiten Ansaugstutzen sechs gläserne Lebensebenen.
Darüber liegen geschlossene Wohn- und Arbeitsringe.
Der durch das ganze Schiff laufende Ansaugstutzen des Kollektors verbindet den Lebensteil mit einem gewaltigen H-HE-Fusionsreaktor, in dem die Teilchen zu Treibstoff für das Staustrahltriebwerk umgewandelt werden. Ein Sternenschiff der DORA-Klasse kann innerhalb eines Jahres fast die Lichtgeschwindigkeit erreichen.
Angeflanscht an den Fusionsreaktorblock hängen schwarze Lasergeneratoren, die die einströmenden Teilchen zusätzlich aufladen, um die Austrittsgeschwindigkeit zu erhöhen.
Da der Bussard-Kollektor im Stillstand logischerweise nicht funktioniert, gibt es noch einen Quantenantrieb, der in einem weiteren grau-schwarzen Ring installiert ist. Riesige Rohrstutzen ragen aus dem zweihundert Meter hohen Ring heraus, in ihnen werden Röntgenstrahlen beschleunigt, die radioaktives Material im Inneren des Rumpfes beschießen.

Lange Zeiten sind keine Generationsschiffe mehr gebaut worden. Sie sind teuer und es gab keine Notwendigkeit, neue Planeten zu besiedeln. Von den letzten großen Schiffen hat man nie wieder etwas gehört.
Das System der Generationsschiffe war auch sehr instabil. Bereits die dritte Generation konnte unter Umständen desorientiert sein. Diese Menschen waren das Leben in einem Container gewohnt. Es war zu ihrer Heimat geworden, und sie wollten keinen fremden Planeten besiedeln. Dieses Konzept ging nur auf, wenn das Raumschiff während des Fluges übervölkert wurde, so dass die Ressourcen nicht mehr reichten. Aber meistens endeten die Reisen in Degeneration, Meuterei und Chaos.

Im Idealfall suchte die Besatzung geeignete Sonnen, oder vielmehr Planeten in ihren Umlaufbahnen, um sie zu erforschen. Um dann gegebenenfalls ein Hyper-Gate aufzubauen.
So dass nachfolgende Pioniere und Siedler den Planeten in wenigen Sekunden erreichen konnten (ohne Zusatzzeiten wie Quarantäne und Body-Check zu berücksichtigen).

Tachyonen-Antrieb Wird hauptsächlich für Generationsschiffe verwendet, da riesige Flächen zum Einsammeln der Tachyonen benötigt werden. Tachyonen sind Teilchen, die sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen können. Daher erreicht diese Fortbewegungsart fast Lichtgeschwindigkeit, oberhalb dieser Grenze würde die Radioaktivität extrem zunehmen.
Schumann-Levitator-Antrieb

Eine Geheimlehre der Pythagoräer unterscheidet zwischen destruktiver, gottloser Energie, wie Explosion und konstruktiver, göttlicher Energie, wie Impolsion.

Auf dem Explosionsprinzig basieren zum Beispiel Verbrennungsmotoren und Triebstrahlwerke (die sich auf die Umwelt gewiss nicht positiv auswirken).

Implosionstechnik hingegen fusst auf Antimaterie. Das ist zum Beispiel auch die Kraft, die Galaxien zusammen hält.

Johannes Kepler übernahm Teile dieser Geheimleere und der Wissenschaftler Dr. W. O. Schumann übersetzte sie in die Praxis.

Bereits im Sommer des Jahres 1934 wurde der erste Antrieb fertig gestellt. Er war erst einmal für ein Flugaggregat gedacht, denn der damalige Zeitgeist stellte die Eroberung des Himmels in den Vordergrund.
Die damalige Flugmaschine bestand aus drei Scheiben von acht Meter Durchmesser, die untere und obere Scheibe drehten sich mit gegenläufiger Rotation. Diese Maschine baute ein so starkes Feld auf, dass ein sogenannter Mikrokosmos entstand, der von der Umgebung, von Gravitation und Strahlungen völlig unabhängig war.
Dieser Mikrokosmos konnte sich beliebig bewegen, ohne dass im Inneren irgendwelche Beschleunigungskräfte wirksam worden.

Das erste Experimental-Rundflugzeug, das RFZ 1, entstand auf dem Gelände der deutschen Flugzeugfabrik Arado in Brandenburg. Bei seinem ersten und auch gleichzeitig letzten Flug stieg es senkrecht auf eine Höhe von ca. 60m, begann dann aber minutenlang in der Luft zu taumeln und zu tanzen. Das zur Steuerung angebrachte Leitwerk Arado 196 erwies sich als völlig wirkungslos. Mit Mühe und Not gelang es dem Piloten Lothar Waiz, das RFZ 1 wieder auf den Boden zu bringen, herauszuspringen und davonzurennen, bevor es anfing, sich wie ein Kreisel zu benehmen, dann umkippte und regelrecht zerfetzte.

Noch vor Ende 1934 war das RFZ 2 fertiggestellt, das eine »Magnet-Impulssteuerung« hatte. Es hatte folgende Flugmerkmale: Optisches Verschwimmen der Konturen bei zunehmender Geschwindigkeit das in ein farbiges Leuchten überging.

In der »Luftschlacht um England« genannten Kriegsphase, als sich die deutschen Standardjäger ME 109 für transatlantische Aufklärungsflüge wegen ihrer zu kurzen Reichweite als untauglich erwiesen, wurde das RFZ 2 als Fernaufklärer eingesetzt.
Ende 1941 wurde es über dem Südatlantik fotografiert, als es auf dem Weg zu dem Hilfskreuzer Atlantis in antarktischen Gewässern war. Der Grund, warum es nicht als Jagdflugzeug eingesetzt werden konnte, lag daran, daß das RFZ 2 wegen seiner Impulssteuerung nur Richtungsänderungen von 90', 45' und 22,5' ausführen konnte.

Von diesem Typ wurden 17 Stück gebaut und es gab auch mehrere zweisitzige, mit einer Glaskuppel ausgestattete Varianten.

Der Bau und Einsatz solcher Flugobjekte war dem CIA wie auch dem britischen Geheimdienst um 1942 schon bekannt, wurde jedoch nicht richtig eingeschätzt.
Weitere Entwicklungen kamen aber auch nicht mehr zum Einsatz, da die Russen Brandenburg besetzten.

Es werden noch deutsche U-Boote vermißt, die Pläne und zerlegte Flugscheiben bei Kriegsende in die Antarktis transportiert haben. Dort waren große Höllenverstecke im ewigen Eis vorbereitet.

In Auszügen zitiert nach einem Bericht aus dem WEB, Autor leider nicht namentlich genannt.